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Rund um das Diplomacy-Spiel – von Christian Reichardt
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Artikel der Kategorie ‘Varianten’

Seines Glückes Schmied sein – von Anfang an!

Oktober 03, 2012 Von: ChristianR Kategorie: Allgemeines, Varianten Kommentare deaktiviert

DIY VARIANTE
Für alle, denen Standard zu wenig, der Kartenschnickschnack und die Regelvergewaltigungen zuviel sind: hier eine kleine Abwandlung des Ur-Spiel: in einer Vorphase baut jeder die Einheiten, die er mag! Natürlich gibt es nach der Auslosung eine Verhandlungsphase! Es ist also jeder seines Glückes Schmied, von Anfang an. Keine Jammereien mehr über die Flotte in Stp-Süd, oder ob Rom eine Flotte oder ob nicht! Russland mal nur als Landstreitkräftemacht? Oder England nur als Armada? Hier gehts.

Anmeldungen: auf der Anmeldungsseite bei Ludomaniac, hier...

Voraussetzungen: keine! Jeder darf, keine SP, keine Freispiel. Dies ist ein Testspiel.

Do it yourself

September 05, 2012 Von: ChristianR Kategorie: Allgemeines, Varianten Kommentare deaktiviert

Wolltet ihr auch schon mal nicht mit einer Flotte in StP (sc) starten?  Oder störte euch das ewige Bouncen im Kanal oder im Schwarzen Meer? Oder Lust auf eine reine Flottenmacht England?  Könnt ihr jetzt haben…

Über Varianten wird viel spekuliert. Einige mögen sie mehr als das Standardspiel, darunter auch meine Person. Wir selbst sind mit Marco Hopp an der Dip.Europe 2012.0.., sie ist eigentlich schon stapellaufklar! Aber sie ist kompliziert, und es werden 11 Spieler benötigt.

Hier eine Variante, die auf einer Idee beruht, die auf dem Face to face bei Fabian Straub vor gut einem Monat geäußert worden war.  Stichworte:

  1. Standardbrett, jede Nation richtet ihre Startposition nach Belieben ein
  2. Verhandlungsphase „Winter 1900“ zuvor
  3. Trafofunktion (Umwandlung von Einheiten) während des Spiels
  4. beliebige Ab- oder Umbauten im Winter
  5. Schweiz passierbar, wenn die Mehrheit der Spieler das beschliesst
  6. Wings ab 1904
  7. Black Press

Nennen wir die Variante einfach DIY, frei nach dem Gedanken „Do it yourself“. Selber seines Glückes Schmied sein, und zwar von Anfang an! Wir wollen Erfahrungen sammeln. Ich biete die Variante jetzt an, keine Sozialpunkte, keine sonstigen Kosten, Vorstrafen oder Sperren spielen auch keine Rolle. Einfach Spass haben. So zwischendurch.

Ihr könnt euch jetzt äußern, die nächsten 14 Tage, hier oder im Forum, aber auch sofort anmelden, entweder per mail an mich oder auf der Anmeldungsseite, wo das Spiel in wenigen Tagen zu finden ist.

Na denn – auf einen heissen Herbst!

Endlich: Dip Europe 2012.0 von Hopp/Reichardt

Juni 04, 2012 Von: ChristianR Kategorie: Forum, Highlights, Varianten 1 Kommentar →

Marco Hopp und Christian Reichardt

Vorwort: Warum eine weitere Variante?  Wie alles, so unterliegen auch Spiele den Regeln der Evolution. Da macht Diplomacy keine Ausnahme. Und vielleicht sind auch die zurückgehenden Teilnehmerzahlen ein Indiz dafür, dass der Zug im Kamin weg ist. Unsere Gedanken waren – zum einen weg von der Anfangdeszwanzigstenjahrhundertdenke.

Variante Dip Europe 2012.0 von Hopp/Reichardt

Wir sind 100 Jahre weiter. Grenzen haben sich seither verändert, Einfluss- und Interessengebiete auch. Beamen wir uns in die Jetztzeit. Das ist dann 2012. Europa mit seinen eigenen hausgemachten Problemen, enges Beisammensein und Gedränge im Westen, in weiter Entfernung starke Nationen wie Russland, Türkei, Israel, als die sich weiter entwickelnden Randnationen, zwischen und neben ihnen eine Vielzahl von kleineren Ländern in Nordafrika, im Nahen Osten sowie der gesamte Balkan.  Daraus entstammt die veränderte Karte, was eine Kartenvariante wäre, doch dazu später.  Zum anderen wollen wir die Regeln weiterentwickeln. Das betrifft weitere Einheitentypen, die es damals nicht gab. Das betrifft den Bereich der neutralen Staaten, die nicht einfach mehr so „über Nacht eingenommen werden können. Das betrifft die Bewegungsmöglichkeiten, die Flexibilität auf dem Schlachtfeld. Das wären dann die Regelvariante. Schlussendlich wollen wir aber den Sinn des Spieles unangetastet lassen. Die Kunst der Diplomatie, die diesem Spiel auch seinen Namen gab, soll in vollem Umfang erhalten werden, ja vielleicht sogar noch intensiviert werden. Zusammengefasst haben wir eine „gemischte Variante“, wie ihr seht. Lasst euch nun überraschen.

 

Erster Grundsatz gleich vorneweg und keine Überraschung:  soweit Änderungen nicht greifen, gelten die Standardregeln wie gehabt.

 

Grossmächte

Es gibt 11 Startnationen, die auch „Grossmächte“ genannt werden. Sie sind durch ihre Landesflaggen territorial markiert.  Aus der aktuellen politischen Situation entnommen haben wir in Europa

  • 5 führende Grossmächte Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Russland, die [ber je 6 Heimat-VZ verfügen, jedoch mit je 5 VZ „bewertet“ sind und entsprechend auch mit 5 VZ starten.
  • 4 mittlere Grossmächte ­wie Israel, Niederlande, Spanien, Türkei, die 4 VZ Wert sind und auch so starten.
  • 3 kleinere Grossmächte Griechenland, Norwegen, Polen, die mit 3 VZ starten.

 

Neutralstaaten

In Anlehnung an die Locarno-Variante finden wir in Europa eine Vielzahl von kleineren neutralen Staaten vor, die jeweils über ein VZ verfügen („Neutralstaaten“). Diese stehen zu Spielbeginn mit jeweils einer Armee oder Flotte, welche das jeweilige Land verteidigen durch Halten. Entsprechend muss eine Grossmacht, um einen Neutralstaat zu erobern, diesen mit weiterer Unterstützung angreifen. Sollte ein Angriff erfolgreich sein, muss die Einheit des Neutralstaates aufgelöst werden, da ein Rückzug nicht stattfindet. Sollte jedoch im nachfolgenden Winterzug das Gebiet nicht durch eine Grossmacht gehalten werden, so wird im Winter automatisch eine neue neutrale Einheit aufgebaut. Soweit eine Eroberung erfolgreich war, gelten die allgemeinen Regeln, was bedeutet, dass das Gebiet freigelassen werden kann und solange als erobert gilt, solange es nicht durch eine andere Grossmacht erobert und nach einem Herbstzug gehalten wird. Neutralstaaten halten also, sofern sie nicht durch eine Grossmacht mithilfe von Diplomatiepunkten („DP“) geführt werden.

 

Diplomatiepunkte

Zu Beginn jedes Frühlings- oder Herbstzuges erhält jede Grossmacht drei Diplomatiepunkte  für jedes kontrollierte VZ, insgesamt jedoch nicht mehr als neun DPs per Saison. Während jedes Zuges kann die Grossmacht keinen, einen oder beliebig viele  DPs auf Neutralstaaten setzen, die Einheiten auf dem Brett stehen haben. Für jeden zugewiesenen DP kann die Grossmacht einen Befehl für die Einheit des Neutralstaates erteilen. Sie kann auch alle DPs auf einen Neutralstaat setzen. Befehle können nur auf halten oder unterstützen lauten. Ein Neutralstaat kann nicht zu einer Bewegung oder zu einem Angriff befohlen werden. Nicht genutzte DPs können nicht für eine Folgesaison aufgehoben werden, sie verfallen schlicht.

Die Spieler sind nicht verpflichtet, Auskunft über ihre vergebenen DPs zu erteilen. Lediglich der Spielleiter hat Kenntnis über die Verteilung der DPs. Diese wird nicht publiziert bei der Auswertung, nach Spielende werden die Verteilungen jedoch veröffentlicht.

Der Spielleiter entscheidet, wie die DPs verteilt wurden. Im Konfliktfall wird die Einheit des Neutralstaates den Befehl von derjenigen  Grossmacht ausführen, die ihr  eine grössere Anzahl von DPs als andere Grossmächte zugewiesen hat. Hierzu die folgenden Beispiele:

  • Beispiel 1:  Deutschland setzt einen DP auf Vie einen DP, um seinen Angriff von München auf Prag zu unterstützen. Keine andere Grossmacht setzt DPs auf Österreich. Also wird Vie den Angriff von Mun auf Prag unterstützen.
  • Beispiel 2: Deutschland setzt eine DP auf Vie, um seinen Angriff von München auf Prag zu unterstützen. Italien setzt einen DP auf Vie, um einen Angriff von Venedig auf Slow zu unterstützen. Da beide Grossmächte jeweils die gleiche Anzahl von DPs auf Vie gesetzt haben, kontrolliert keine von ihnen die Armee in Vie mit der Folge, dass die Armee in Vie hält.
  • Beispiel 3: Deutschland setzt zwei DPs auf Vie, um seinen Angriff von München auf Prag zu unterstützen. Italien setzt einen DP auf Vie, um seinen Angriff von Venedig auf Slow zu unterstützen. Da Deutschland einen DP mehr auf Vie setzt, wir die Armee Vie den Angriff von Mun auf Prag unterstützen.
  • Beispiel 4:  Deutschland setzt einen DP auf Vie, um seinen Angriff von München auf Prag zu unterstützen. Italien setzt einen DP auf Vie, um seinen Angriff von Venedig auf lSow zu unterstützen. Türkei setzt eine DP auf Ve, um Deutschlands Angriff von Mun auf Prag zu unterstützen. Obwohl alle drei Grossmächte je einen DP auf Vie gesetzt haben, erhält Deutschland den Unterstützungsbefehl, da er auch von den Türken supported wird.

 

Ziviler Notstand

Sollte ein Spieler einer Grossmacht ausscheiden, so muss Ersatz gefunden werden. Falls dies nicht gelingt, werden alle Einheiten  in den ständigen Zivilnotstand versetzt mit folgenden Regelungen:

  • Alle Einheiten der Grossmacht in Zivilnotstand werden sofort aufgelöst.
  • Alle kontrollierten aber unbesetzten VZ  der Grossmacht werden zu neuen Neutralstaaten.
  • Alle kontrollierten VZ, die aber von einer Einheit besetzt sind, die zu einer anderen Grossmacht gehört, sind davon nicht berührt. Zieht die Grossmacht aus dem VZ heraus, sodass es am Ende eines Herbstzuges unbesetzt ist, so wird das VZ zu einem neuen Neutralstaat erklärt.

 

Einheitentypen

Neben den traditionellen Armeen und Flotten gibt es folgende zusätzliche Einheiten:

  •  Powerarmee: Eine Armee kann zu einer „Powerarmee“ („PA“)  aufgerüstet werden bzw neu aufgebaut werden. Eine PA zieht wie bisher nur ein Feld weit, kämpft aber mit doppelter Kraft. Das heisst sie kann auch mit doppelter Kraft unterstützen. Rückzug wie eine gewöhnliche Armee. Dieser Einheittyp „kostet“  2 VZ!
  • Speedarmee:  Statt doppelter Kraft lieber doppelte Reichweite? Kein Problem. Die „Speedarmee“ („SA“) ist dafür vorgesehen.  Bewegung und Angriff bis 2 Felder, soweit das dazwischenliegende Feld frei ist. Dieses muss bei der Befehlsabgabe mit angegeben werden. Beispiel:  SA Mun-Vie-Ven.  Ist das Zielfeld besetzt, gibt es den klassischen Bounce, die SA zieht dann nur bis Vie, sofern Vie nicht ebenfalls angegriffen ist. Ist in diesem Fall der Angriff auf Ven erfolglos, aber Vie freigeblieben, so zieht die SA tatsächlich nur Mun-Vie. Rückzug nur 1 Feld wie alle anderen Einheiten. Dieser Einheittyp kostet ebenfalls 2 VZ.
  • Powerflotte:  Es können auch Flotten zu „Powerflotten“ („PF“) umgerüstet werden. Es gelten hier dieselben Regeln wie für Powerarmeen oben beschrieben.
  • Luftstreitkräfte:  Wir sind im 21. Jahrhundert, also sollten wir auch Luftstreitkräfte haben. Wir nennen sie „Airforce“ (“AF“).  Sie können bis zu drei Felder weit ziehen und bis zu 2 Felder weit kämpfen, die dazwischenliegenden Felder müssen nicht frei sein. Sie müssen aber angegeben werden. Scheitert die „Landung“ im Zielfeld,  bewegt sich die AF dann über dieser Route in das vor der Zielposition befindliche Feld, sofern dieses frei ist, ansonsten in das Feld davor. Sind alle Felder besetzt, verbleibt die AF in ihrer Ausgangsposition. Sie fliegen und kämpfen also nur soweit, wie sie vorankommen. Rückzug bis 2 Felder! Eine AF-Einheit besetzt grundsätzlich ein VZ, verdrängt also nicht nur eine Einheit, wie es deren Vorgänger, die Wings getan haben. Ein solcher Einheittyp kostet ebenfalls 2 VZ.

 

Aufbau in HeimatVZ

Aufbauten grundsätzlich nur in HeimatVZ. Armeen können dort, wo sie sich im Winter befinden, in Power- oder Speedarmeen umgerüstet werden, sofern die notwendigen VZ dafür verfügbar sind; Flotten ebenso. Ansonsten können sie Power- oder Speedarmeen oder Powerflotten nur in HeimatVZ neu aufgebaut werden.

Frage: Aufbau von PA und SA: kann ich durch den Abbau einer Einheit (Standort egal?) eine PA oder SA in meinem HeimatVZ aufbauen? Oder sind PA und SA nur möglich, wenn ich durch VZ-Gewinn die Möglichkeit zum Aufbau habe – bzw. zu Beginn der Partie während der Einheitenauswahl?

Antwort: Zum Winter beliebige Auf- und Umbauten!  Beispiel:Frankreich hat unter anderem eine Armee in Barcelona und eine in Marseille.  Zum Winter wird die Armee in Barcelona abgebaut, die in Marseille zu einer Powerarmee aufgeruestet.  Aber nur in Heimatvz!

 

Transformation

Zu jedem Zeitpunkt besteht die Möglichkeit, Einheiten in andere umzurüsten, sie zu „transformieren“.  Dabei gilt das Prinzip der Gleichwertigkeit, es kann also eine Armee in eine Flotte bzw eine Flotte in eine Armee umgewandelt werden. Die Schreibweise dafür lautet:  A Den TRAFO. Damit ist klar, dass die Armee in Dänemark in eine Flotte  umwandelt. Dieser Befehl gilt als Haltebefehl und ist nur erfolgreich, wenn die Einheit nicht angegriffen wird. Sollte das der Fall sein, benötigte sie eine Unterstützung, damit die Transformation obsiegt. Eine Transformation ist nur in Küstengebieten möglich. Sollten verschiedene Küsten existieren, muss die genaue Küste bezeichnet werden zB A Stp TRAFO nc.

 

Startaufstellung

Die Grossmächte sind grundsätzlich frei, ihre Startposition zu bestimmen. Selbstverständlich bietet eine Verhandlungsrunde vor dem ersten Winterzug Gelegenheit, die verschiedenen Bündnismöglichkeiten auszuloten und sie entsprechend in seine Startformation einfliessen zu lassen.  Der Spieler kann also frei entscheiden, ob er Armeen oder Flotten oder Luftstreitkräfte aufbaut. Einzige Beschränkung – zu Beginn des Spieles dürfen nur eine Power- oder eine Speedarmee oder eine Airforce aufgebaut werden.

Die Anzahl der Einheiten, die jede Nation aufbauen kann, ist vorbestimmt wie im Kapitel „Grossmächte“ geregelt. Dies gilt unabhängig von der geographischen und territorialen Gestaltung. So hat zum Beispiel Grossbritannien 6 VZ-Plätze, es werden gleichwohl nur  maximal 5 Einheiten aufgebaut. Da nicht alle VZ-Plätze besetzt werden können, ergibt sich somit eine gewisse Verwundbarkeit, ermöglicht stattdessen aber auch Gestaltungsvarianten beim Start. Da zu Grossbritannien auch Gibraltar zählt, muss also überlegt werden, wie die Kräfte verteilt werden. Natürlich kann in Gibraltar auch eine Powerflotte aufgeaut werden...

Sonderfall Niederlande: Dort gibt es nur drei VZ-Plätze. Es kann also überlegt werden, ob man eine verstärkte Einheit dort aufbaut oder lieber nur mit 3 einfachen Einheiten operiert und dafür im folgenden Winter eine zusätzliche Aufbaumöglichkeit nutzt.

 

Spionage

Zu jeder Diplomatie gehört Spionage. Diese ist bei uns wie folgt geregelt. Es gibt eine allgemeinen ZAT, beispielsweise 20:00.  Bis zu diesem Zeitpunkt müssen alle Züge vorliegen, es gelten die allgemeinen NMR-Regeln.  Zum ZAT müssen die Angaben über die DP-Verfügungen vorliegen ebenso wie die Zugbefehle.  Und Spionagebefehle.  Ein Spionagebefehl bezieht sich auf eine bestimmte Einheit und kostet 2 DP. Beispielsweise möchte Deutschland über die Absichten der Armee in Krakow Auskunft erhalten. Dazu ist im Rahmen der DP-Verfügungen ein Befehl notwendig, der da heisst:

D esp A Kra 2 DP.

Solche Befehle werden vom Spielleiter unmittelbar nach ZAT geprüft und entsprechend bearbeitet. Der füer die A Kra vorliegende polnische Befehl wird also an Deutschland per email bekanntgegeben. Das geschieht binnen 60 Minuten nach Ablauf des ZAT. Mit der so erhaltenen Information kann Deutschland gegebenenfalls  Änderungen seiner abgegebenen Befehle veranlassen. Dazu sind noch 2 Stunden Zeit. Die echten Befehlsauswertungen finden also exakt erst 3 Stunden nach ZAT statt, also in unserem Beispiel 23:00. Selbstverständlich steht das Recht  zur Befehlsänderung jedem zu, jedoch mit einer Einschränkung: es muss bei der allgemeinen Befehlsabgabe mit „DP“ markiert werden, welche Züge vorbehaltlich einer Änderung abgegeben werden. Jede Änderung kostet 1 DP, ausgenommen für denjenigen, der spioniert hat – dessen Änderungsrecht ist bereits mit dem Spionagebefehl abgegolten. Es gilt also zu überlegen, wieviel einem Flexibilität und Täuschung wert sind bzw ob man seine Präferenzen bei der echten Truppenführung sieht.

Beispiel: D esp A Kra 2 DP >>> nach ZAT erfährt D den Befehl für die A Kra >>>> D kann nun seinen Befehl entsprechend nach Wunsch anpassen >>>> da D in meinem Fall mit R einen Angriff auf Kra geplant hat, gibt D seine Spionageinfos an R weiter, damit dieser seinen Befehl ebenfalls anpassen kann. Dafür zahlt R 1DP – sprich R muss 1 DP vorrätig haben um seinen Befehl ggf. anpassen zu können. Sollte R keinen DP mehr haben, kann er nix machen.>>>>>>Zeitgleich bzw vor Zat kann der polnische Spieler mit DP´s einen Spionagenagriff vereiteln, oder??????

Antwort: Ja, alle die, die Befehle noch verändern wollen und dafür noch Geld übrig haben , können dies tun.  Im übrigen ist  man ja gehalten, die DPs komplett zu investieren, da sie nicht auf die nächste Saison übertragbar sind. es empfiehlt sich also, zum ZAT ziemlich alles zu verbrauchen und nur für eventuelle Änderungen strittiger Züge einige DPs zurückzuhalten, um ‚nachbessern‘ zu können...). Oder bewusst zu täuschen, also die einen Züge abgeben, dann "die echten Züge" nachliefern.

 

Siegbedingungen - Spielende

Neben 54 HeimatVZ gibt es 34 neutrale VZ. Siegbedingung ist somit, 45 der 88 VZ zu besitzen. Das Spiel endet ansonsten, wenn alle Spieler, die mindestens eine Einheit auf dem Brett haben, einstimmig auf eine Kapitulation oder in einem Draw geeinigt haben.

 

Geographische Besonderheiten

Edi-Belf, Gibr-Maroc, Nap-Sic, Ist-Ank oder Ist-Izm, koennen Armeen ohne Convoj ziehen. Ebenso wechseln an diesen Stellen Flotten ohne Unterbrechung direkt von Meer zu Meer. Dies gilt auch fuer Balt-Skag. Ebenso funktioniert ein Convoy von Meer zu Meer.

VZ-Verteilung...

VZ-Verteilung

Hier noch ein pdf-Link zur Karte___dip eur12.0 ho-rei 120601OL

Wir freuen uns über eure Kommentare und Anmerkungen!

Und wir bieten ein Probespiel an. Handausgewertet, keine SP notwendig, humane NMR-Regelung, Kaffee und Kuchen und hinterher einen schönen Likör. Wir wollen gemeinsam mit Euch erfahren, wie die Regeln funktionieren und ob und was am Ende noch überarbeitet werden muss.

Marco Hopp / Christian Reichardt

Schokoladeessen oder: “Spionage mit Schwung”

April 11, 2012 Von: ChristianR Kategorie: Allgemeines, Varianten Kommentare deaktiviert

Die erste Spy-Variante (“Spy01″)  ist soeben zuendegegangen. Bei dieser anonyem Variante ist so ziemlich alles erlaubt:  Man kann Einheiten mit einem “Trafo”-Befehl umwandeln. solange diese nicht angegriffen werden  (also eine Flotte in eine Armee zum Beispiel), und – es kann spioniert werden: einmal pro Saison ist Spionagetag. Was heisst das:  wenn sonst nur anonym kommuniziert werden kann, so ist an ein solchen Tag die offene Kommunikation mit dem “echten” Länderherrscher möglich, freilich auch nur anonym.  Doch immerhin kann man verhandeln, besprechen, vereinbaren. Der anschliessende ZAT ist allerdings ein Frühjahrstermin. Das ist insofern fatal, als vor dem anschliessenden Herbstzug dann keine diskrete Kommunikation mehr möglich ist, was bedeutet: es müssen alle Eventualitäten bedacht und vorbesprochen werden. Keine leichte Aufgabe… Um so unteressanter ist die offene freilich auch anonyme Kommunikation über die “Züricher Zeitung”.  Was dort nicht alles zu lesen ist…  Wir publizieren in lockerer Folge einige “Pressehighlights”. Hier ein Bonmot zum Spielestand F1902…. (Pressemitteilung Nr. 81, im folgenden der Nachdruck..)

Spionage-Variante SPY01 - F1902

The Times, London
Der gestrige Diplomatenempfang auf Schloss „Schoen“bruenn war wieder einmal „das“ Ereignis! Alle Monarchen Europas waren gekommen, um der Kaiserin Bruennhilde auf ihrem Schloss ihre Aufwartung zu machen. Ausgelassen wurde getanzt, und in manche Nebenräume wollte man lieber nicht hineinschauen – was man nicht gesehen hat, hat nicht stattgefunden! „Jedes Los gewinnt“ – so lautete das Motto der Tombola, das die Kaiserin höchstpersönlich ausgewählt hatte. Denn sie wusste, wie leicht ihre Kollegen aus den Nachbarländern beleidigt sein konnten.
Im Fürst-Pückler-Flügel gab es Eiscreme – und es wurde gespielt. Beim „Schokoladeessen“ ging es lustig zu. Reihum wurde gewürfelt. Wer eine „6“ gewürfelt hatte, zog sich blitzschnell die Mütze über seine Krone, wickelte sich einen Seidenschal um seinen Hals, zog die weissen Handschuhe an und machte sich mit Messer und Gabel daran, ein umwickeltes Paket auszupacken. Die erste „6“ hatte Franz Ferdinand. Doch lange konnte er nicht auspacken. Schnell war Karl Theodor an der Reihe und konnte mächtig in Vorlage gehen. Schliesslich hatte der Commander in Chief beim Würfeln Erfolg. Hastig machte er weiter und hatte das Paket schon fast ausgepackt. Da hatte Mr Purple eine „6“ und konnte das Spiel für sich entscheiden. Vorsichtig öffnete er das Paket. Doch – oh Weh! – statt der erhofften Schokolade fand sich nur ein Stück Papier, auf dem nur ein Wort geschrieben stand – „Bud“. „Darauf muss ich erstmal einen kippen“, sagte Franz Ferdinand und verliess den Saal. Die drei anderen blieben am Tisch. „Ein brilliantes Spiel“, klang es. „Spielen wir noch eine Runde!“ Wir konnten nicht erkennen, was sodann auf den Zettel geschrieben wurde, aber es war wohl wieder ein Ort vom Balkan.
Zu Mitternacht gab es die übliche Maskerade. Bis zur Unkenntlichkeit verkleidet begaben sich die Beteiligten zu geheimnisvollen Gesprächen. Es wurde getuschelt, gewispert, hier und da gelangen Wortfetzen an nicht bestimmte Ohren. Eine Stimme hatte einen Akzent, wie man ihn sonst nur auf den Exlyxeenfeldern hört. Yberia mach ysch trafo .. keine confidance zu Kryschto.. marin.. mat und nord.a … woanders war das rollende „r“ nicht zu überhören .. brrrauche hilfe in swe.. soll doch…Indien..sonstwo..Eng..Bre… Später – in einer Ecke – sass die Gastgeberin eng zusammen mit – ja mit wem denn? Das war nicht zu erkennen. Aber es ging gleich um mehrere Länder, um Belgien, Holland und Dänemark und um die offene See. Zu hören gab es nichts, aber es ging ganz klar um einen Deal, sofern man das Wort in die Sprache des Landes, das Fremdwörter für gewöhnlich verabscheut (statt PC sagen sie ordinatör), nicht schon übersetzt hat. Und die beiden schienen sich einig zu sein.

George Owen
(Fortsetzung folgt)

Luftwaffe mit unterstützendem Charakter – Regeln zu Diplomacy 3.0 von Marco Hopp

Februar 15, 2012 Von: ChristianR Kategorie: Allgemeines, Varianten 9 Kommentare →

Es geht weiter in unserem Varianten-Reigen zum Thema Diplomacy 3.0. Marco Hopp hat nunmehr Regeln und eine Karte geliefert, die wir auch zur Diskussion stellen. Genial scheint mir die Idee zu sein, ein VZ aus einem Seegebiet zusammenzubasteln, siehe zum Beispiel bei Nrg. Doch Marco biete noch einige interessante Neuerungen mehr  an. Eingehendes Studium notwendig, Spannung garantiert…

Diplomacy 3.0 – So könnte die Karte aussehen

Diplomacy 3.0 Europakarte (quelle: www.digitale-europakarte.de) von Marco Hopp

Dieser Kartenvorschlag basiert auf meiner Anregung für eine moderne Variante von Diplomacy und den Ideen von Christian Reichardt.

Das Layout: Ich wollte mich so nah wie möglich an die Originalkarte halten. Damit bleibt das gewohnte Spielbrett erhalten und auch die Lage der Nationen ist unverändert. Es kommen lediglich weitere Startnationen hinzu. Aktualisiert sind auch die einzelnen Gebiete und die Verteilung der Versorgungszentren.

Die Startnationen: Neben den sechs bekannten Nationen (England, Frankreich, Deutschland, Italien, Russland und Türkei) fällt lediglich die längst zerschlagene KuK Monarchie Österreich-Ungarn weg. Hinzu kommen Spanien, Holland, Norwegen, Polen und Griechenland. Dies sind die Startnationen entsprechend den Militärbudgets, die Christian ermittelt hat. Den Nahen Osten habe ich allerdings nicht mit einbezogen, Grenzen müssen irgendwo gezogen werden und hierbei möchte ich mich auf Europa konzentrieren. Potential ist hier genug da, von Konflikten bis zu Variationen im Spiel.

Auf den ersten Blick sieht es sicherlich danach aus, das kleine Nationen wie Holland nicht viel Entwicklungspotential haben werden. Aber ich denke gerade die konzentrierte Ballung der Startnationen im Westen gegenüber den vielen freien VZ im Osten und dadurch dem augenscheinlichen Vorteil für die Türkei und Russland, erfordern eine andere Strategie. Vll ist es zunächst von Vorteil eine Gemeinschaft im Westen zu etablieren, um den schnellen Zuwachs der beiden große im Osten Einhalt zu gebieten. Vll ergeben sich aber auch andere Optionen. Wie gesagt, es handelt sich hierbei immer noch um Diplomacy und dabei ist Verhandlungsgeschick und Kommunikation gefragt.

Die Versorgungszentren: Die Anzahl der Versorgungszentren und deren Verteilung richtet sich auch hier nach der Auswertung des Militärbudgets. Es mag dadurch weniger VZ-frei Gebiete geben, aber ein Gebietsverlust wird dadurch sofort mit dem Verlust einer Einheit bestraft. Kluges taktieren ist hier sicherlich wichtig.
Neu hinzu kommen Versorgungszentren im Meer wie Nrg (Heimat-VZ von Norwegen) und Ion, ein freies VZ im Mittelmeer von bedeutender strategischer Lage.
Nrg ist für Norwegen der Goldesel. Dank seines Erdölreichtums ist Norwegen in der Lage viel, in sein Militär zu investieren und kommt auch deswegen als Startnation in Frage. Da jedoch die Landfläche nicht viele Zentren anbieten kann, bin ich der Ansicht auf die norwegischen Seengebiete nicht verzichten zu können.

Die Einheiten: Um dem Spiel nicht allzu sehr seinen Charakter zu nehmen, denke ich sollte es maximal 3 Einheitenarten geben. Die Armee, die Flotte und die Luftwaffe. Auch der Kampfcharakter und somit die Befehlskommandos sollten die gleichen bleiben. Es wäre möglich, der Luftwaffe zu erlauben 2 Gebiete pro Zug ziehen zu können. Auch kann die Luftwaffe einen Transport (gleich einem Convoy) einer Armee durchführen. Aber die Luftwaffe kann keine Gebiete erobern, somit Versorgungszentren einnehmen. Sie hat lediglich einen unterstützenden Charakter.

Für den Start können die Spieler der einzelnen Nationen ihre Starteinheiten frei wählen. Nimmt Holland zum Beispiel lieber 2 Flotten oder doch eine Armee zur Flotte hinzu? Wie viele Lufteinheiten wählt England, oder braucht es die Anfangs gar nicht?

Dies alles ist als Entwicklungsidee anzusehen und kann sicherlich noch ausgebaut, verbessert und variiert werden. Jedoch möchte ich das Projekt Diplomacy 3.0 nicht einfach so im Sand verlaufen lassen und die Möglichkeit nutzen, die Christian bietet, eine solche Idee dem interessierten Diplo-Spielern nahe zu bringen.

Der Kasten Bier geht somit an mich : )

Marco Hopp

“Kurzfristig dachte ich an das alleinige Gewinnen”

Januar 29, 2012 Von: ChristianR Kategorie: Allgemeines, Kommentare, EoG, Varianten Kommentare deaktiviert

Den EoG der Ghost-Variante  aus italienischer Sicht liefert uns Markus Paeuser. Hier sein Bericht.

Das war wirklich mal etwas anderes!!

Als Italien bin ich anfangs doch etwas irritiert nur hin und her gezogen. Ich habe ja nichts gesehen und wollte auch niemanden direkt verärgern, obwohl ich durchaus ja A Ven – Tyr probiert habe. Bei Frankreich hatte ich schnell das Gefühl, dass der Kampf nicht auf der italienischen Front ausgetragen wird. Österreich war auch ein Vertrauenspartner, aber unsere Züge gelangen irgendwie nicht ganz koordiniert gegen die Türkei. Vielleicht hatte ich es nur falsch verstanden, aber wir hatten Bouncen besprochen, welche die Karte zwischen Türkei und Österreich nicht hergab. Einmal stutzig geworden, sorry Nils, so wurde zum Angriff auf Österreich geblasen. (weiterlesen …)

“Ich habe…sogar gefakte Auswertungsbilder verschickt.”

Januar 28, 2012 Von: ChristianR Kategorie: Allgemeines, Varianten Kommentare deaktiviert

Im vergangenen Jahr ging das erste Testspiel der Variante GHOST mit einem Draw zuende. Bei dieser Variante sieht der einzelne Spieler im Grunde nur die Felder ein, die denjenigen benachbart sind, die er selber beherrscht, einschliesslich der Felder seines eigenen Heimatterritoriums. (weiterlesen …)

Imperialismus: Erdrosselnder Kapital- und Warenexport

Januar 19, 2012 Von: ChristianR Kategorie: Varianten 3 Kommentare →

Mancher Kommentar ist so brilliant, da wünschte man sich als Moderator, das wäre ein Artikel. Nichts leichter als das! Hier ist ein Artikel von Jan Steyer zu unserer Variante, und warum es 8 Nationen sein sollten…und warum dann zugunsten der Ausgewogenheit…aber lest doch selbst!.. (weiterlesen …)

DIP 3.0: Erste Fragen – Startnationen und wieviele Start-VZ

Januar 10, 2012 Von: ChristianR Kategorie: Kommentare, EoG, Projekte, Varianten 1 Kommentar →

Wie halten wir es mit dem Spiel und dem Start 2012?  Was ist die Ausgangsbasis?  Welches Land hat welche Stärken?  –   Meine Ideen gehen dahin, welche Verteidigungsbudgets zur Verfügung stehen.

Hier eine Übersicht – mit 12 Nationen am Start, davon 9 aus der EU und 3 “Anrainerstaaten”, darunter Russland, Türkei und Israel. Na wenn da keine Kampfesstimmung aufkommt…

Diplomacy 3.0 – Einladung zum Mitgestalten

Januar 10, 2012 Von: ChristianR Kategorie: Kommentare, EoG, Projekte, Varianten 9 Kommentare →

Diplomacy 3.0 – Die neuen Startvoraussetzungen für die Euroländer!

Zürich -  Der Generalsekretär des Völkerbundes in Genf zeigte sich auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz gestern abend besorgt über die aktuelle Lage in Europa. Er…

Bisher fing noch jede Diplomacy-Partie mit dieser Pressemeldung an. Sollte es nicht an der Zeit sein, die Moderne einziehen zu lassen? Zumindest eine Aktualisierung bei den Startvoraussetzungen könnte doch ins Auge gefasst werden.

Ich lade ein, eine aktuelle Version zu entwickeln, eben Diplomacy 3.0.

Fangen wir also an mit den Nationen. 2012 ist Europa vereint, und doch streiten sich die Euroländer um die Macht und wer dabei die Richtung angibt. Der alte Streit zwischen Frankreich und Deutschland schwelt weiter.
Russland steht mit einem Bein irgendwie oder auch nicht in der EU, und schaut sich das ganze erstmal in Ruhe an. Die Erdölreserven und ein paar milliardenschwere Oligarchen halten die russische Politik ruhig. England?! Who the ….. ? Ah, auch hier kriselt es mit der EU. Zwar sind die Briten kein Mitglied in der Eurozone und mit dem Rest von Europa wollen sie eigentlich auch nix zu tun haben, doch mitspielen wollten sie dann doch schon immer. Wobei da schon die Konstellation eines D/F Bündnisses gegen E voraussehbar wäre. Wie wird sich R dabei verhalten?
Dann fehlen noch 3 Nationen. Österreich ist mittlerweile klein und fast schon unbedeutend. Da schlägt der Autor eine Neuerung vor und bietet Griechenland an. Mit an der Seite von Italien stellen diese beiden Nationen die Krisenländer dar. Konfliktpotenzial tragen Griechenland und Italien schon im Inneren mit sich, und diese Pulverfässer können die angespannt Lage in Europa leicht zum Explodieren bringen.
Zu guter Letzt ein alter Bekannter: Osmanisches Reich – heute Türkei. Die Türkei drängt auf der einen Seite in die EU. Die andere Seite will ein Machtpolitisches Schwergewicht in Osteuropa etablieren. Der türkische Einfluss auf die benachbarten Länder wird zunehmen und damit auch die Möglichen Grenzstreitigkeiten. Somit wären die 7 Nationen des Jahres 2012 komplett.

Kommen wir nun zu den Versorgungszentren. Eines Vorweg: Griechenland und Italien erhalten lediglich 2 VZ zu beginn und müssen daher wie im echten Leben auf die Unterstützung der starken Nationen wie Frankreich, Deutschland und Russland hoffen. Türkei und England bleiben bei 3 VZ. Deutschland spielt momentan die Führungsrolle und muß auf Grund der glänzenden Wirtschaft und dem politischen Machteinfluss in Europa auf 4 VZ wachsen. Frankreich bleibt bei 3 Vz, und auch Russland erhält weiterhin 4 Einheiten für seine VZ.

Die Karte beziehungsweise das Spielbrett. Schlesien, Böhmen Galizien? Das war einmal. Zwar sind das noch gängige Bezeichnung für Landstriche in der Mitte Europas, so hat sich die Karte in den letzten 112 Jahren doch deutlich verändert. Und somit wird die Spielkarte dieser Variante der aktuellen Europakarte angepasst. Heißt, es gibt Polen, Irland, Slowenien, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Portugal, und sogar die Schweiz soll ihren Einzug in der Diplo-Karte erhalten. Denn wenn schon England eine Spielmacht ist, dann hat eine neutrale Schweiz, welches das Schengenabkommen unterzeichnet hat, ebenfalls das Recht hier mitzumachen. Die VZ werden dementsprechend neu verteilt. Was zu überlegen wäre wie?!

Die Regeln bleiben die gleichen wie bisher. Jedoch kann über die Einführung einer Lufteinheit überlegt werden, die dann einen Zugvorteil von 2 Gebieten gegenüber der Armeeeinheit und Flotteneinheit besitzen sollte.

So, und nun viel Spaß beim Basteln und Malen. Wer die erste Variante fertig gestellt hat, soll sich doch bitte hier melden und darf auf eine Veröffentlichung hoffen. Ein Kasten Bier für die gelungenste Neugestaltung von Diplomacy wird vom Autor ausgerufen!

Marco Hopp, www.blog-information.de